
Nur 24 Stunden, bevor Kingdom Come: Deliverance II in den Regalen steht, haben die Spielemagazine ihre Urteile gefällt - und der Konsens ist überschwänglich. Das Rollenspiel hat eine beeindruckende Metacritic-Wertung von 87 Punkten erreicht, was auf allgemeine Begeisterung hindeutet.
Rezensenten bestätigen einhellig, dass der Nachfolger seinen Vorgänger in jeder Hinsicht übertrifft. Er schafft ein unglaublich reiches mittelalterliches Spielfeld, in dem komplexe Spielsysteme nahtlos mit fesselnder Erzählkunst verwoben sind. Während der kultige Hardcore-Appeal erhalten bleibt, hat Warhorse Studios die Einstiegshürde für Neulinge klug gesenkt.
Die verfeinerten Kampfmechaniken stachen in den Reviews als besonderer Triumph hervor und wurden als eines der lohnendsten Nahkampfsysteme dieser Generation gefeiert. Besonderes Lob erhielt die Erzählung - gespickt mit unvergesslichen Charakteren, emotionalen Tiefschlägen und authentischer mittelalterlicher Seele. Mehrere Rezensenten zogen direkte Vergleiche zwischen der Qualität der Nebenquests und CD Projekt Reds Maßstäben aus The Witcher 3.
Die häufigste Kritik konzentrierte sich auf verbleibende technische Unzulänglichkeiten. Obwohl deutlich polierter als beim holprigen Start des ersten Spiels, merkten Tester gelegentliche visuelle Aussetzer an, die das Eintauchen stören.
Die Spielzeiten wurden selbst zum Lob - Journalisten verzeichneten allein für die Hauptgeschichte 40-60 Stunden, mit der Möglichkeit, diese Zeit für Vervollständiger zu verdoppeln. In einer Zeit, in der Spieler nach Tiefe hungern, bietet Kingdom Come II einen unübertroffenen mittelalterlichen Zeitvertreib.
Die überwältigende Botschaft der Kritiker? So entwickelt man einen Kultklassiker zu mainstream-tauglicher Exzellenz weiter, während man respektiert, was ihn einzigartig machte.